Online Geld verdienen – mit einem Onlineshop
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Online Geld verdienen – mit einem Onlineshop

Online Geld verdienen – mit einem Onlineshop

Wer nicht jeden Tag im Laden stehen will, geringe Fixkosten und mehr Freiheit und Flexibilität haben möchte, der ist im Online-Business genau richtig.

Online Geld zu verdienen ist auf verschiedene Arten möglich. Zwei populäre sind:

  • Onlineshop mit „realen“ Produkten wie Mode, Deko oder was auch immer
  • Blog mit relevanten Inhalten, Empfehlungen und Verkauf von digitalen Produkten (dazu später)

Geld verdienen mit einem Onlineshop

Viele (so auch ich) starten mit einem Onlineshop bzw. erstmal mit einem ebay-Shop.

Mein Online-Shop xx-elle.com (Mode für große Größen) erblickte im März 2009 das Licht der großen weiten www-Welt (und ruht derzeit). Seinerzeit fand ich die Idee spannend, von zuhause aus zu arbeiten, mir meine Zeit frei einzuteilen und ganz nebenbei Geld zu verdienen.

Einfach Produkte einstellen und schon rollt der Rubel – dachte ich.

Schnell und auch langfristig wurde ich eines besseren belehrt. Ganz so easy ist das nicht.

Wenn du ein online Sachen verkaufen möchtest, solltest du erst einmal bei ebay oder dawanda starten. Natürlich gibt es noch unzählige andere Portale wo du Ware anbieten kannst, aber die beiden sind neben amazon die bekanntesten.

Und darum geht es: gefunden und bekannt zu werden.

Wer einen eigenen Onlineshop eröffnet hat genau das Problem:

du wirst schwer gefunden und die Kunden haben wenig Vertrauen in dich und deine Firma. Schließlich möchtest du am liebsten auch noch dass sie vorab die Rechnung bezahlen damit du nicht ewig deinem Geld hinterher laufen musst (denn du kennst deine Kunden auch noch nicht und weißt nicht ob das nicht Spaßbesteller sind, die niemals vorhaben die Rechnung zu bezahlen). Das kann frustig und teuer werden.

Insofern ist ein Start über die o.g. Portale sehr sinnvoll.

Ärgerlich erscheinen die anfallenden Kosten und Gebühren, die deinen Gewinn ganz schön schrumpfen lassen, aber du hast auch erstmal keine Arbeit und Kosten mit dem Einrichten und Bewerben eines eigenen Shops.

Das kann (wenn du es professionell angehen willst) in die Tausender gehen.

So habe ich meinem Onlineshop gestartet

Weil ich etwas Eigenes wollte, ließ ich mir von einer professionellen Agentur einen Onlineshop mit dem Shopsystem „oscommerce“ einrichten.

Das dauerte und war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Und hat über 1000,- Euro gekostet…

Was mich hier störte und immer noch nervt ist dass ich technisch nicht versiert genug bin um bestimmte Veränderungen in Funktion und Design selbst vorzunehmen. Hierzu fehlt mir das technische knowhow. Also muss ich jedesmal wenn etwas anders werden soll, dafür bezahlen.

Das Einstellen der Artikel ist relativ simpel, läuft aber nicht immer ganz rund. Bestimmte Einstellungen werden falsch oder gar nicht dargestellt.

Ganz gruselig: nach ca. einem Jahr wurde mein Shop innerhalb eines halben Jahres mehrmals gehackt. Heißt: es lief nix mehr. Ich suchte nach einer Lösung und fand die Agentur osmax.de, die mir sehr fachkundig und geduldig geholfen haben.

Um insgesamt sicherer dazustehen wurde die neue Version des Shopsystems aufgespielt, was mich nochmals über 1000,- Euro gekostet hat…

Immerhin läuft seitdem (ca. ein Jahr) alles rund. (toi, toi, toi)

Resümee: wenn du unbedingt einen eigenen Onlineshop haben möchtest, wende dich gleich an einen Profi, der dir dies einrichtet und rechne mit höheren Start- und Pflegekosten.

Bekannte Anbieter wie 1&1, Telekom oder Strato bieten dir einen kleinen Shop (Telekom bis max. 100 Teile) für ca. 10,- Euro monatlich an.

Vorteil: du brauchst dich nicht um die Technik etc. zu kümmern

Nachteil: du zahlst monatlich diese Gebühr, für ein eigenes Shopsystem fallen nur die monatlichen Gebühren für deine Domain (www.deinshop.de) an, was wesentlich günstiger zu haben ist. Oscommerce an sich ist kostenlos zu nutzen.

Soll ich dann auch noch einen ebay-Shop aufmachen?

Ja – unbedingt.

Bevor die ersten Verkäufe in meinem Onlineshop anliefen, habe ich bei ebay schon mehrere Teile verkauft.

Es ist einfach so, dass Menschen zuerst bei ebay und google suchen. Und wenn du bei google noch auf Seite 39 rumdümpelst (was die ersten Monate sehr wahrscheinlich ist) wird kein Mensch deinen Shop besuchen geschweige denn bei dir bestellen.

Bei ebay hingegen bist du sofort im Spiel.

Ich bin absolut kein ebay-fan und meine Begeisterung für dies Portal ist in den letzten Monaten immer mehr gesunken. Ebay ist toll zum Einkaufen/als Käufer, als Verkäufer hast du nicht viel zu lachen, aber es macht dich bekannt und generiert dir regelmäßige Verkäufe.

Brillant war die Taktik vom Onlineshop navabi.de (Designermode für große Größen). Navabi hat für ein halbes Jahr bei ebay gestartet bevor sie den eigenen Shop online stellten. Besonderer Clou: jedes Teil wurde in einem Video von (Mit-)Inhaberin Maryam Navabi vorgestellt. Diese spezielle Angebotsform wurde oft gefunden und schnell unter den Fans verbreitet.

Nachdem Navabi sich einen ersten Kundenstamm über ebay aufbauen konnte, haben sie sich von ebay komplett verabschiedet und machen seit Jahren ihr eigenes Ding. Anscheinend sehr erfolgreich.

Inzwischen gibt es gar keine Produktvideos mehr, nur noch Fotos.

Resümee: um dich bekannt zu machen und deine ersten Verkäufe zu starten, biete unbedingt (parallel) Artikel auf ebay (oder dawanda oder amazon oder…) an.

Wie gestaltest du dein Angebot für deinen Onlineshop?

Besonderes Augenmerk solltest du auf die Auswahl deines Angebots legen. Ganz ehrlich: Mode ist da nicht die beste Wahl auch wenn sie viele Frauen begeistert und der Markt immer mehr boomt.

Als kleines Licht (das du zu Anfang nun mal bist wenn du nicht zigtausende Euros rumliegen hast) hast du gegen die großen Online-Versandhäuser kaum eine Chance.

Das geht nur noch mit einer kleinen Nische und bekannten Marken, die noch nicht allerorts angeboten werden.

Spezialisiere dich also auf ein bestimmtes Segment und breche dies so weit es geht herunter.

Beispiel:

Dein Themengebiet soll z.B. sein: Mode – Damenmode – Mode für große Größen

Das brichst du noch weiter runter in:  bestimmte Marke(n) für große Größen/Hosen für große Größen/Strumpfhosen für große Größen o.ä.

Je mehr du dich spezialisierst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du dich in deinem Markt etablieren kannst.

Mein Shop läuft erst richtig gut seitdem ich hauptsächlich Laurie- und Sani-Hosen anbiete (2 relativ bekannte Marken im große-Größen-Hosen-Segment).

Zum Glück bieten kaum andere Onlineshops diese Artikel an, daher stehe ich bei diesen Suchbegriffen weit vorne bei google (meist auf Seite 1) und die Kundinnen bestellen dann auch.

Wenn du keine Mode sondern z.B. etwas für Kinder anbieten möchtest, verfahre genauso.

Themengebiet: Kinder – Kinderspielzeug – Holzspielzeug – schadstofffreies Holzspielzeug

Je kleiner die Nische und dein Angebot ist, desto besser kannst du es bewerben und wirst mit deinen Keywords bei Google gefunden. Nur so kannst du dich gegen die großen Anbieter durchsetzen.

Wenn es doch unbedingt Mode sein soll, bedenke dies:

Bekleidung im Internet zum Verkauf anbieten hat mehrere Haken:

  • die Ware muss eingekauft werden. Weil du eine gewisse Auswahl anbieten willst und diese ebenfalls in verschiedenen Größen, brauchst du einiges an Kapital für deinen ersten Warenbestand.
  • Mode ist oft saisonal, d.h. du bietest im Winter andere Ware an als im Sommer. Heißt du musst schon bald wieder Neues einkaufen.
  • Bekleidung zu fotografieren ist nicht so einfach. Sie will an einer Puppe nett dekoriert werden, gut ausgeleuchtet und die Farben  realitätsnah dargestellt werden. Für einen Fotografie-Laien eine echte Herausforderung.
  • Die Sachen müssen ausgemessen (Brust,- Taillen-, Hüftumfang, Länge, Ärmellänge usw.)  und genau beschrieben werden. Das kostet Zeit.
  • Je mehr Auswahl und Variationen du anbietest, desto mehr Arbeit hast du.
  • Wenn du endlich Käufer für deine Mode gefunden hast, besteht das Risiko, dass das gewählte Teil nicht passt oder gefällt und (auf deine Kosten!) zu dir zurückgeschickt wird. Damit hast du zusätzliche Kosten und einige Teile bis zu zwei Wochen nicht mehr im Repertoire.
  • Schlimmstenfalls kommt die Ware fehlerhaft oder getragen zurück und du hast die unliebsame Aufgabe, einen Schadensersatz einzufordern.

Heißt das also, dass frau dieses Segment lieber außen vor lassen sollte?

Up to you!

Wenn du diese Hürden nicht scheust, dann mal los!

Ich empfehle dir allerdings es lieber mit anderen Produkten zu versuchen. Wenn es im Bereich Mode sein soll, dann nimm lieber Accessoires wie Schals, Tücher, Schmuck u.ä.. Diese Sachen haben den Vorteil dass sie wenigstens Größen- und Passform-unabhängig sind. Du musst weniger vermessen und kannst günstiger einkaufen.

Noch besser wären Produkte, die noch weniger Zeit- und Geldeinsatz erfordern und die leicht und günstig zu verschicken sind.

Erzähl uns deine Ideen und berichte uns von deinen Erfahrungen im Online Business!

Gleich hier in den Kommentaren! Danke.

 

Autor: Ines
inescordes@web.de

Kreatives Multitalent mit viel Wissen und Erfahrung aus über 20 Jahren Selbstständigkeit. Ich zeige dir wie du dein geliebtes Business nach vorne bringst & dabei glücklich bist. LET´S DO IT! Mehr über mich!

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