Wieder mal ne Lektion im Loslassen
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Wieder mal ne Lektion im Loslassen

Wieder mal ne Lektion im Loslassen

Seit letzten Freitag, 31.1.2014, 19.00 Uhr ist der Laden dicht. (Yippiejajayippieyippieyeah!)

Es war der letzte Tag vom Räumungsverkauf, der seit Ende November lief. Seit der Zeit wollte ich die Sache nur noch hinter mich bringen. Ich hatte innerlich bereits mit dem Laden abgeschlossen, wollte endlich FREI sein.

Diese zwei Monate zu überstehn war eine sehr harte Zeit für mich. Als wenn du eine gescheiterte Beziehung hast, wo du den Typ aber noch dreimal pro Woche für mehrere Stunden treffen musst. Puh… Nicht dass es Streit gab, aber die Sache ist durch.

Mir fällt es generell eher schwer Dinge gut zu Ende zu bringen. Wenn ich mit etwas durch bin, bin ich damit durch. Und dann möchte ich ganz schnell weg bitte.

Diesmal wollte ich das Ganze aber gut über die Bühne bringen und einen sauberen Abgang hinlegen. Das war mein fester Vorsatz. Schließlich lernt man ja aus seinen Fehlern, gel?

Hab ich nun ja auch. Das verdient ein kräftiges: Schulterklopf!!!

Was mich im Nachhinein wieder mal in Erstaunen versetzt: Die Zahlen der letzten zwei Monate sprechen Bände:

Die Umsätze explodierten!

Wie grad gesagt hatte ich den Laden schon abgehakt, wäre am liebsten gar nicht mehr hingegangen, mir alles egal war, auch die Zahlen. Gedanklich war ich schon ganz woanders.

Ich hatte den Laden komplett schon losgelassen!

Und was passiert?

Die Kohle rollt rein. En masse. Mehr als je zuvor. Der Januar ist der zweitbeste Monat (um 100,- Euro; im Vergleich zu den schlechtesten Monaten sogar fast doppelt so hoch!) der gesamten vier Jahre.

Mag sein dass das bei Räumungsverkaufen immer so ist, aber mir fiel extrem auf wie das Geld reinfließt wenn ich LOSLASSE.

Wenn ich nicht krampfhaft den Umsätzen, Verkäufen und Zahlen hinterhergeiere, mir ständig Sorgen um Geld und Ware mache, dann flutscht es auf einmal.

Daher denke ich dass dies wieder einmal eine wunderbare Lektion war im „Loslassen“.

Möge ich mir das dick hinter die Ohren schreiben und zukünftig oft genug daran denken. Denn wenn es grad nicht so läuft wie du dir das vorstellst fällt dieses „loslassen“ besonders schwer. Du denkst nicht mal dran. Findest den Gedanken absurd: „Waaas? Loslassen soll ich? Ich hab Panik! Es kommt nicht genug Geld rein!!!“ magst du brüllen.

Kenn ich von mir selbst gut genug. Die Erfahrung zeigt jedoch immer wieder:

Wenn du loslässt, laufen die Dinge zum Guten. Es spült Gutes rein.

Also: keep cool! Bleib bei dir. Tu was DIR gut tut. Kümmere dich um deine Sachen und tu was zu tun ist, aber lass auch wieder los!

 

Autor: Ines
inescordes@web.de

Kreatives Multitalent mit viel Wissen und Erfahrung aus über 20 Jahren Selbstständigkeit. Ich zeige dir wie du dein geliebtes Business nach vorne bringst & dabei glücklich bist. LET´S DO IT! Mehr über mich!

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